Die Fachärzte - Allianz der Berufsverbände

2. Angemessene Honorare

Liquidität in die Praxis -– nicht in die KV

Das wollen wir / das haben wir erreichtund das wollen wir nicht
Das von den Kassen eingenommene Geld soll so schnell wie möglich wieder ausgeschüttet werden. Rückstellungen für fiktive Nachzahlungen kommen nur zukünftigen Ärztegeneration zugute, die dieses Honorar nicht erarbeitet hatten. Rückstellungen schwächen die KV- Verhandlungsposition bei Nachforderungen an die Kassen. Für fiktive oder auch wahrscheinliche Honorarnachzahlungen dürfen keine übergroßen Rückstellungen aus den laufenden Honoraren gebildet werden. Damit fehlt das Geld bei den aktuell arbeitenden Praxen.
Eine sorgfältige Kodierung in den Praxen generiert Mehreinnahmen sowohl für die Kassen als auch für unser Gesamthonorar. Die freiwillige Einführung der Kodierrichtlinien muss für die Praxis Mehrwert haben.
Der AOK-Betreuungsstrukturvertrag ist ein gutes Beispiel dafür und soll durch Verträge mit weiteren Kassen ergänzt werden.
Weil die die Vertreterversammlung der KV Berlin auf Forderung der Hausärzte den Verzicht auf die Verwendung der Kodierrichtlinien beschlossen hat, gehen jeder Berliner Praxis im Monat 1000 Euro Umsatz verloren.
Wir wollen keine festen Honoraransprüche einzelner Gruppen durch Kürzung der variablen Vergütung anderer.
Honoraransprüche einzelner Gruppen dürfen nicht auf Kosten der Gesamtheit der Fachärzte finanziert werden.

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